Ausleitende Therapieverfahren

Warum sollten Sie entgiften?

Wir sind heute einer Vielzahl von schädlichen Einflüssen ausgesetzt, durch falsche Ernährung, Pestizide in der Landwirtschaft, Medikamente in der Massentierhaltung, Wasserverschmutzung, Schwermetallbelastung durch z.B. Amalgam bis hin zu Chemtrails…

Gleichzeitig steigt die Zahl der chronischen Erkrankungen in den Industriestaaten immer weiter und es gibt viele Studien, die auf Zusammenhänge von Giftbelastungen und chronischen Erkrankungen hinweisen. Auch können Erreger in einem durch Gifte geschwächten Organismus viel leichter schwere Symptome auslösen, als in einem vitalen.

Folgende Symptome könnten auf eine Giftbelastung hinweisen:

  • Adipositas
  • Geringe Belastbarkeit
  • Muskelschwäche
  • Häufige Müdigkeit
  • Aufmerksamkeits und Konzentrationsstörungen
  • Häufig wiederkehrende Kopfschmerzen
  • Häufig wiederkehrende Infekte

 

Eine  Entgiftungs- und Ausleitungstherapie empfiehlt sich unter anderem bei

  • Geschwächtem Immunsystem
  • Chronischen Entzündungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • ADHS
  • Borelliose
  • Übergewicht
  • Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien
  • Pilzinfektionen z.B. Candida
  • Verstärkter emotionaler Belastung und Stress

 

Ausleitende Therapieverfahren

Das Prinzip der „Ausleitung“ ist als humoralmedizinisches Grundkonzept schon uralt. Es hielt mit der hippokratischen Medizin Einzug und beruht auf der Annahme, dass eine Überlastung des Körpers mit Stoffwechselendprodukten (früher Säftelehre genannt) der Grund für Krankheiten ist und daher Gesundheit wieder hergestellt werden kann, wenn man dem Organismus hilft, sich von diesen belastenden Substanzen zu befreien, bzw. die Säfte wieder gereinigt werden.

Altbekannte ausleitende Verfahren sind  Schröpfen, Aderlass und Blutegeltherapie.

Das Schröpfen ist eine der ältesten bekannten Behandlungsmethoden und war schon im alten Indien und Ägypten bekannt. Hippokrates beschreibt, dass das Schröpfen „die Flüsse herauszieht“.

Je nach Typ (Fülle, Leere) empfiehlt sich blutiges oder trockenes schröpfen.

Gut zu behandeln sind mit dieser Methode Muskelverspannungen, die auch durch eine Schröpfkopfmassage sehr positiv beeinflusst werden.

Durch die mit den inneren Organen verbundenen Reflexzonen am Rücken kann aber auch ganz gezielt auf das jeweilige Organ eingewirkt werden.

Beim blutigen Schröpfen können die  Schlacken direkt abfließen, beim trockenen Schröpfen wird der Körper durch den entstehenden Bluterguss zum Abtransport der Stoffe angeregt.

 

Der Aderlass kann, richtig angewendet große Erleichterung bringen vor allem bei Blutfülle (dickes Blut) und Bluthochdruck und die sich daraus ergebenden Erkrankungen wie zB.

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel,
  • Netzhautblutungen,
  • Ohrensausen…
  • Ausscheidung von Gifte
  • Bildung von „frischem“ Blut.

„Je mehr unreines Wasser man aus einem Brunnen zieht, desto mehr reines strömt hinzu“  (Botallis, 16. Jhd.)

So kann ein Aderlass auch bei Erkrankungen aufgrund von Dyskrasie (falsche Säfte- bzw. Blutmischung) wie z.B. chronischen Hauterkrankungen und manchen Formen von Rheuma eine Hilfe sein.

 

Die Blutegeltherapie: durch den blutverdünnenden Effekt des Hirudins, einem Bestandteil des Speichels des Blutegels, haben wir es hier mit einem sanften Aderlass zu tun. Das Blut fließt einige Stunden langsam aus den Bisswunden nach, so dass ein sanfter Erneuerungseffekt entsteht. Das Speichelsekret wirkt blutverdünnend und der Gerinnung entgegen, was bei allen Stauungserscheinungen von großer Bedeutung ist.

Bei vielen Erkrankungen wurden schon erstaunliche Verbesserungen beobachtet:

  • Arthrose, Arthritis
  • Leberleiden bis zu Hepatitis
  • Furunkel und Abszesse
  • Mittelohrentzündung
  • Varizen
  • Klimakterische Beschwerden…

 

Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten zur Ausleitung mit Hilfe von homöopathischen Mitteln  und Phytotherapeutika .

Besondere Beachtung finden die Unterstützung des Leber-Galle-Systems, Ausleitung über Niere und Blase und das Lymphsystem aber auch über die Haut. Es werden dazu verschiedenste Methoden, Phytotherapie, homöopathische Mittel, Bäder… genutzt. Ernährungsgewohnheiten, Stress und Vorerkrankungen werden in die Beratung einbezogen.

 

Vorgehensweise:

  • Die Anamnese zu Beginn der Behandlung ist ein wesentlicher Baustein für eine erfolgreiche, individuell abgestimmte Therapie.
  • Auf dieser Grundlage verdeutlicht sich, welche labordiagnostischen Untersuchungen wie zum Beispiel Blut, Speichel und Stuhl sinnvoll sind.
  • Die Therapie wird aus allen Ergebnissen individuell auf Sie abgestimmt.